Rund zwei Drittel aller Haushalte in Deutschland besitzt sie: auch wenn die Werbung mir oft etwas anderes suggeriert, hat die klassische Kaffeemaschine also noch lange nicht ausgedient. Ganz im Gegenteil versuchen einige Hersteller sogar immer wieder mit leicht veränderter Technik für das Aufbrühen, den Kaffeegeschmack bei diesen Geräten noch etwas aromatischer zu gestalten. Der Kaffeemaschinen Test liefert dafür ein gutes Beispiel mit verschiedenen Modellen, die ein Direktbrühsystem nutzen. Dabei wird das Wasser komplett und nicht stückchenweise bis fast an die Kochtemperatur erhitzt und läuft dann über den Kaffee im Filter. So ist hier im Vergleich zum traditionellen Aufbrühen von Hand fast kein geschmacklicher Unterschied mehr festzustellen, da die Brühtemperatur über den ganzen Vorgang ähnlich konstant ausfällt.

Was ist eine Kaffeemaschine?

Auch diese Kaffeemaschinen neueren Typs zeigen im Kaffeemaschinen Test den typischen Aufbau einer Kaffeemaschine. Da finde ich einen Wassertank, einen Filterhalter und eine Glas- oder Thermoskanne. Im Innern braucht es lediglich ein Heizelement, kleine Wasserleitungen und ein paar Ventile. Kaffeemaschinen sind deswegen immer sehr leicht und kompakt. Bei diesem System macht es zeitlich keinen großen Unterschied, ob ich nur eine oder gleich zehn Tassen koche. Das Brühen der größeren Menge dauert nur minimal länger. Hat mein Gerät dann noch eine Warmhaltefunktion wie sie viele Modelle im Kaffeemaschinen Test zeigen, verleitet das natürlich, gleich einen Vorrat zu kochen, an dem ich mich dann später immer wieder schnell bedienen kann. Derart warm gehaltener Kaffee schmeckt bald aber auch ziemlich bitter und natürlich verbrauchen Kaffeemaschinen in diesem Betriebsmodus einiges an Strom. Deswegen hat die EU ab 2015 für jede neue Kaffeemaschine auch eine Abschaltautomatik vorgeschrieben. Maschinen mit Thermoskanne müssen sich nun schon nach fünf Minuten und Modelle mit Glaskanne nach spätestens 40 Minuten selbstständig deaktivieren.

Wann nehme ich eine Kaffeemaschine?

Die klassische Kaffeemaschine ist klar die beste Wahl, wenn ich für Anschaffung und Betrieb wenig Geld ausgeben will. Einfache Modelle sind für rund 20 Euro zu haben und Kaffeemaschinen der Oberklasse mit diversen Extras kosten im Kaffeemaschinen Test kaum mehr als 100 Euro. Später benötige ich neben Kaffeepulver und Wasser dann nur noch Filtertüten, die ich im 100-er-Pack bereits ab rund 50 Cent kaufen kann. Alles in allem kostet mich eine Tasse Kaffee hier nur rund zehn Cent. Für Reinigung oder Wartung entstehen mir keine weiteren Kosten, wie sie bei anderen Maschinen für spezielle Reinigungsmittel fällig werden. Gleichzeitig gibt es auch keine Alternative zur klassischen Kaffeemaschine, wenn ich immer wieder schnell größere Mengen Kaffees benötige. Alle anderen Systeme müssen bei mehr als zwei Tassen auf einen Schlag passen, während ich hier in wenigen Minuten auch eine ganze Kanne voll kochen kann.

Wie unterscheiden sich Kaffeemaschine und Kaffeevollautomat?

Ein Kaffeevollautomat verzichtet auf diesen Vorteil bei der Quantität und konzentriert sich stattdessen auf die Qualität und die Individualität bei jeder Tasse Kaffee. Dort habe ich viele Möglichkeiten, die Intensität oder das Aroma meines Kaffees gezielt zu verändern. Bei der Filtermaschine dagegen kann ich nur über die Menge des eingefüllten Kaffeepulvers einen gewissen Einfluss gewinnen, wobei ein kräftiger Kaffee mit viel Pulver dann aber auch schnell bitter wird. Kaffeevollautomaten arbeiten mit Pumpendruck statt dem Filter-Prinzip, was ihrem Kaffee immer die typisch milde Espresso-Note verleiht, denn durch die schnellere Zubereitung gelangen weniger Bitterstoffe aus Bohnen oder Pulver in den fertigen Kaffee. Zudem sind Vollautomaten vielseitiger. Bei der Filtermaschine gibt es nur Kaffee oder nichts – beim Kaffeevollautomat gleich eine ganze Kaffee-Auswahl.

Vorteile einer Kaffeemaschine auf einen Blick

Ein Kaffeemaschinen Test zeigt schnell, welche Vorteile diese Veteranen der Kaffeezubereitung immer noch haben:

– preiswert in der Anschaffung
– kostengünstig im Betrieb
– niedrigste Kosten pro Tasse Kaffee im Kaffeemaschinen Vergleich
– kinderleicht bei der Bedienung
– robust und pflegeleicht
– ideal für die Zubereitung größerer Kaffeemengen

Mit all diesen Vorzügen dürften uns Kaffeemaschinen noch lange erhalten bleiben. Viele ziehen den typischen Geschmack gefilterten Kaffees immer noch dem Espresso der Vollautomaten vor – Puristen setzen deswegen sogar komplett auf Filtern per Hand. Noch mehr Menschen schauen außerdem auf die Kostenseite. Wenn ich überlege, dass jeder von uns – statistisch betrachtet – im Laufe seines Lebens knapp 80.000 Tassen Kaffee trinkt, liefern Kaffeemaschinen hier mit ihren günstigen Kosten sicherlich das überzeugendste Argument für einen Kauf.